Donnerstag, 18. August 2011

Alois feiert in Cajamarca

Meine liebe Familie,
Ihr wart alle auf vielfältige Weise gegenwärtig. Ihr habt alle mich per Mail begrüßt, auch per Telefon. Auf dem Gästetisch lag Euer wunderbares Geschenk, das ihr mir in Trippstadt überreicht hattet. Es wurde sehr bewundert. Viele waren von außerhalb gekommen. 
In erster Linie die Familien von Monica, es kam ihre Schwester mit Mann  aus Chile, von Lima die andere Schwester mit der gesamten Familie. Lei- der konnte die Schwester in New York nur teilnehmen per Tel., Mail und Geschenk.. Herbert kam mit seiner lieben Lebensgefährtin Sonia, nahmen an allem teil. Ich spürte, daß ich nicht nur in Deutschland Euch meine Familie habe, auch hier in Amerika von Süd bis Nord habe ich eine echte Familie dank Monica, sie ist auch meine Familie. 
Aus Lima kamen fünf Veteranen-Theologen, Freunde seit langem. Auch  Mary mit ihrer Tochter Liset kam, die lange bei uns gewohnt hat.   
Mónica leistete unglaublich viel, unterstützt von Sara´s Familie, ihre drei Töchter und ihr Sohn waren voll im Einsatz. 
Es ging darum den Freitag zu organisieren. Der wertvollste Moment war die Eucharistiefeier in San Pedro, die Kirche war voll, viele standen noch, 7  Priester konzelebrierten, P. Miguel präsidierte,  auch P. Fernando aus  Chepén. Die Reflexionen von P.Rolando Estela, ein campesinopriester ha-ben mich und uns am meisten beeindruckt. Ich persönlich wies darauf hin dass nicht die Lobreden mir das Wichtigste sind. Ich kann von "Glück" in meinem langen Leben sprechen, Glück sind die Möglichkeiten, die Gott  mir gewährte, er ist mein "Fels und Heil", Eucharistie ist Danksagen auch vom Wort her. 
  
Anschließend folgte das große Treffen in einem kolonialen Haus, das uns ein Verein kostenlos zur Verfügung stellte. Das Euch bekannte Video wurde von den über 150 Menschen aufmerksam verfolgt, anschließend wurde eine Austellung mit Fotos von mir eröffnet und ein von den Kindern Manthoc´s organisiertes und vorbereitetes großzügiges Cocktail ausgeteilt. 
  
Für den Samstag organisierte Monica, ein abendliches Festessen für über 70 eingeladene Gäste. Nicht nur das üppige vielseitige Essen und die Ge-tränke erfreuten, auch die vielen kulturellen Einlagen von verschiedenen Gästen. Im Innenhof und im salón wußten sich alle zurechtzufinden, Tische und Stühle stellte Manthoc. Im kleineren Kreis ging es weiter bis über Mitternacht, ich zog mich vorher zurück. Besonders schön, dass unsere Tochter Carolina,wenn auch ohne ihren Roland, mit uns feiern konnte. 
  
Dass ich Massen von mail´s bekam brauche ich nicht zu  erwähnen. 
Trotz der vielen, die Anteil nahmen, hatte ich das Privileg  nichts tun zu  haben, nur zu genießen, was ich auch tat. 
  
Es wäre zuviel von den vielen Freunden und Bekannten aus Cajamarca zu  berichten, es waren vor allem die vielen, die sich engagieren im Dienst   der Armen.... 
  
Das dürfte genügen, Euch dankbar und in Liebe verbunden 
alois aus cajamarca 

Mittwoch, 3. August 2011

Erika auf Texel

Mum saß heute zufrieden am Meer auf einem Stuhl unter dem Sonnenschirm (beides hatten wir mit genommen) und beobachtete das Leben. Ins Wasser wollte sie, auch barfuß, nicht gehen, aus Angst vor einer Blasenentzündung. Wir waren ca. 5 Stunden dort und genossen alle das schöne Wetter. Sie meinte, es wäre vielleicht das letzte Mal, dass sie dabei sein könne. Von Kopfschmerzen sagte sie nichts.
Zurück kochte sie dann eine leckere Kürbissuppe und Putenschnitzel; die meisten Bohnen und Kartoffeln brannten zwar auf dem schnellen ungewohnten Gasherd an, doch Christian half dann mit, dass doch alles gut klappte.
Heute Abend sangen wir noch ein wenig und sie ging schon um 21.30 Uhr schlafen, nachdem wir gestern Abend bis ca. 23 Uhr noch einen 25 Jahre alten französischen Weißwein aus meinem Weinkeller zusammen genossen hatten.
Hong Anh schlief nur die halbe Nacht mit mir im Zelt; dann hatte er genässt und es war ihm auch draußen zu feucht-nass. Auch mein Schnarchen störte ihn wohl. Deshalb ging er zurück ins Kinderzimmer, wo er mit Mandira ein Doppelstockbett hat.
Ich schlafe wieder draußen. Die frische Luft tut gut. Ich kann gut schlafen - immer 7 Stunden!
Morgens, wenn alle andern noch schlafen, bete ich mit Mum das Stundengebet und feiere mit ihr am Tisch die Heilige Messe.

In der Anlage ein Foto von heute Abend. Am Meer habe ich keine Bilder gemacht, weil der feine Sand nicht gut ist für die technischen Geräte.

Seid herzlich gegrüßt

Michael

Sonntag, 10. Juli 2011

Freitag, 24. Juni 2011

Freitag, 1. April 2011